Das Gerede von Freiheit ist eine hohle Floskel — schon immer gehörte der Mensch allen möglichen Kräften, nur nicht sich selbst.

von Felix Feistel

Nicht erst seit gestern ist das Individuum in der Gesellschaft alles andere als frei. Überall wird versucht, es zu brechen, zu formen und anzupassen, letztlich um es für das System verwertbar zu machen. Die Freiheit, die wir uns hier im Westen auf die Fahne schreiben, ist dabei nicht mehr als eine Propagandafloskel. Das Leben des Menschen war und ist zu allen Zeiten vollkommen fremdbestimmt.
Hier im Westen rühmen wir uns unserer Freiheit. Wir schicken Soldaten in andere Länder, um unsere Freiheit zu verteidigen oder die Freiheit dorthin zu exportieren. Ereignet sich ein Terroranschlag, so heißt es fast immer, die islamistischen Terroristen seien neidisch auf unsere Freiheit oder sie verachteten die Freiheit. Freiheit ist auch Teil der deutschen Nationalhymne, des französischen Wahlspruchs „Liberté, égalité, fraternité“ oder des amerikanischen Selbstverständnisses. Ja, wir hier im Westen, wir sind wirklich frei. Das ist zumindest die kollektive Erzählung. Doch wie steht es mit der Wirklichkeit?

Die Wahrheit sieht tatsächlich vollkommen anders aus. Denn die Menschen, die in diesen angeblich so freien Ländern leben, sind vom Beginn ihres Lebens bis zu ihrem Ende fremdbestimmt. Zu keinem Zeitpunkt haben sie die freie Wahl, nie können sie wirklich frei über ihr Leben bestimmen. Stets sind sie eingezwängt in ein Korsett von Vorgaben und Bestimmungen.

Schon vor ihrer Geburt sind sie Teil eines resoluten Regelungs- und Ordnungsapparates.
— Weiterlesen www.rubikon.news/artikel/fremdbestimmt

Von VrilOdin

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